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Verbindungen zum Michaelisviertel - Lucja Trzebiatowska aus Danzig

(Stadtteilzeitung MQ Januar 2017 - Redaktion)

In der Vortragsreihe „Verbindungen zum MichaelisQuartier“ berichten Menschen von ihren persönlichen Verbindungen zum MichaelisQuartier, die sich auf Erlebnisse, familiäre Gegebenheiten, lange oder kurze Aufenthalte, bestimmte Orte und vieles mehr beziehen.


Für dieses Porträt wurde Lucja Trzebiatowska aus Danzig interviewt.
Nach ihrem Studium in Danzig entschloss sich Lucja nach Hildesheim zu gehen, um dort an der HAWK ihr Architekturstudium im Rahmen eines Erasmus-Austausches zu vertiefen. Sie lebte rund ein halbes Jahr in Hildesheim und hat an der HAWK ein Semester Architektur studiert. Sie wohnte damals in der Bromberger Straße, in der Nähe vom Tonkuhle See.
Eine besondere Verbindung zum Michaelisviertel hat sich allerdings schon während des Studiums in Danzig ergeben: Im Rahmen einer Vorlesung zur „Historie der Weltarchitektur“ mussten sich die Studierenden ein historisch bedeutsames Gebäude auswählen, das sie anschließend in einer Übung im Grundriss und in einer Perspektive nachzeichnen sollten. Lucja wählte die St. Michaeliskirche, weil sie als eine der bedeutendsten vorromanischen Kirchenbauten und architektonisch als einzigartig gilt.
Mit Freude beschäftigte sich Lucja mit dem besonderen Bauwerk und wollte dieses auch irgendwann einmal besuchen. Bei ihrem ersten Besuch im Rahmen des Auslandssemesters war ihr erstes Ziel der Michaelishügel mit St. Michaelis. Lucja berichtet, dass sie voller Erwartung zu diesem Ort gekommen war, um endlich den Kirchenbau mit eigenen Augen bestaunen zu können.
Andere Erasmus-Studierende führte sie auch immer wieder zur St. Michaeliskirche, um sie von dieser Faszination anzustecken.
Für Lucja stellt die St. Michaeliskirche eine besondere Verbindung zum MichaelisQuartier, zu Hildesheim und zu Deutschland dar. Sie kommt immer wieder gern zu diesem Ort zurück.