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„Garten der Länder“ im Herzen des Michaelisviertels

(Stadtteilzeitung MQ Februar 2016 - Redaktion)


Seit der Magdalenengarten im Jahre 2004 restauriert wurde, ist er immer mehr ein Ort geworden, der Menschen aus vielen Ländern zusammenführt - und dieses nicht nur zum Magdalenenfest, wenn sich die internationalen Partnerstädte Hildesheims treffen, sondern auch zu jeder Zeit.

Diese spezielle Aufgabe der Anlage wird künftig in einem Hangbereich beiderseits der 2012 geschaffenen neuen Treppe in einem „Garten der Länder“ ihren besonderen Ausdruck finden. Dort soll mit einer Neupflanzung unterschiedlichster Gehölzarten aus allen Ländern der Welt daran erinnert werden, dass Pflanzen genauso wie Menschen in einer für sie neuen Umwelt nicht nur Wurzeln schlagen können, sondern dass sie auch dazu beitragen, Hildesheim zu bereichern und zu verschönern.

Der internationale Verein „Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.“ mit mittlerweile 36 Nationen und Mitgliedsvereinen, setzt sich für die Völkerverständigung und die kulturelle Bildung ein. Im Magdalenengarten werden sich die Menschen aus verschiedenen Kulturen nicht nur für die Pflanzungen aus allen denkbaren Herkunftsländern einsetzen, sondern auch für eine Kulisse des „Gartentheaters“ in räumlicher Zuordnung zum neuen Treppenbereich und zum „Garten der Länder“. Dabei ist es unter anderem die Idee, den oberen Treppenabschluss mit einem Brunnen und seitlich angrenzenden Rankwänden zu verschönern, um dort vor allem Kletterrosen blühen zu lassen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit Michael Sackmann vom Magdalenenhof, als Vertreter des Eigentümers (Bistum Hildesheim), und dem Landschaftsarchitekten Dr. Joachim Tute.
Die „Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.“ und ihre Vorsitzende Dilek Boyu ermöglichen nicht nur die Entwicklung des Projektes, sondern sorgen auch dafür, dass für Hildesheim mehr geworben wird und mehr Besucher in die Stadt kommen.
Mit der Umsetzung der Maßnahmen ist ab  Frühjahr zu rechnen. Die Bürgerschaft Hildesheims kann sich an dem Projekt mit Geldspenden beteiligen, um die Entwicklung der „Garten der Länder“ zu fördern. Weitere Informationen finden Sie unter:
www.bruecke-der-kulturen.de